Schwerpunktbereich · Hilfs- und Sozialeinrichtungen
Was brauchen Mitarbeitende, um sicher handeln zu können?
Mitarbeitende begleiten Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen, Lebensgeschichten und Kommunikationsmöglichkeiten. Dabei verändert nicht nur das Verhalten des Gegenübers die Sicherheitslage, sondern auch der Ort, an dem Betreuung stattfindet.
Begleitung und Betreuung
Wann wird aus Unterstützung eine besondere Herausforderung?
Psychische Belastungen, emotionale Krisen oder herausforderndes Verhalten können in Hilfs- und sozialen Einrichtungen eine Rolle spielen. Für die eigene Sicherheit macht es jedoch einen erheblichen Unterschied, ob Betreuung in einer Einrichtung mit bekannten Strukturen stattfindet oder im häuslichen Umfeld eines Klienten.
Zielgruppen
Für welche Einrichtungen und Arbeitsbereiche kann das relevant sein?
Unsere Trainings richten sich an Mitarbeitende, die Menschen begleiten, betreuen oder im Alltag unterstützen – in Einrichtungen ebenso wie im aufsuchenden Bereich.
Aufsuchende Arbeit
Wer allein arbeitet, braucht andere Handlungsmöglichkeiten als ein Team.
Gerade in der aufsuchenden Betreuung kann nicht selbstverständlich davon ausgegangen werden, dass unmittelbar Kolleginnen oder Kollegen zur Verfügung stehen. Dadurch gewinnen Wahrnehmung, Vorbereitung, Positionierung und die Entscheidung, eine Situation zu verändern oder zu verlassen, zusätzlich an Bedeutung.
Das Training muss deshalb zu den tatsächlichen Bedingungen passen, unter denen Mitarbeitende arbeiten.
Praxis und Transfer
Wie wird daraus ein Training für den tatsächlichen Arbeitsalltag?
Typische Situationen können im Vorgespräch aufgenommen und in realitätsnahen Szenarien bearbeitet werden. Dabei geht es nicht darum, Musterlösungen vorzugeben.
Mitarbeitende sollen unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten erkennen und besser einschätzen können, welche davon in ihrem jeweiligen Umfeld sinnvoll und realistisch sind. Ob in einer Einrichtung oder im häuslichen Umfeld: Sicherheit beginnt damit, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und vorhandene Handlungsmöglichkeiten bewusst zu nutzen.
Was Auftraggeber häufig wissen möchten
Unterscheidet sich das Training für stationäre und aufsuchende Angebote?+
Ja. Arbeitsumgebung, Unterstützung, räumliche Bedingungen und Rückzugsmöglichkeiten verändern die Anforderungen deutlich.
Können konkrete Situationen aus unserer Einrichtung eingebracht werden?+
Ja. Typische Situationen können anonymisiert besprochen und in die Trainingsgestaltung einbezogen werden.
Werden auch Selbstschutztechniken vermittelt?+
Bei entsprechendem Bedarf werden einfache Schutz-, Befreiungs- und Verteidigungsmöglichkeiten integriert.
Eignet sich das Training auch für Mitarbeitende, die allein zu Klienten fahren?+
Ja. Umfeldanalyse, Positionierung, Grenzsetzung und Handeln ohne unmittelbare Unterstützung können Schwerpunkte sein.
Können unterschiedliche Arbeitsbereiche in einem Training berücksichtigt werden?+
Ja. Inhalte und Praxisanteile werden an Arbeitsumfeld, Zielgruppe und typische Situationen angepasst.
Über Ihre Situation sprechen
Welche Bedingungen prägen den Arbeitsalltag Ihrer Mitarbeitenden?
Im Erstgespräch klären wir Arbeitsumfeld, typische Situationen und vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten und stellen daraus passende Trainingsbausteine zusammen.
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